Kölner Stadt-Anzeiger: Designierter SPD-NRW-Chef will keine Partei „der Heulsusen und Miesepeter“

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Köln. Der designierte Vorsitzende der NRW-SPD,
Sebastian Hartmann, will die Sozialdemokraten zur „schlagkräftigsten
und spannendsten Partei in NRW“ machen. Zwar steckten die
„Niederlagen und Enttäuschungen in den Knochen“, sagte Hartmann in
einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe).
Aber niemand „wählt eine Partei der Heulsusen und Miesepeter“, warnte
er. Die SPD müsse sich mit der Frage beschäftigen, was der digitale
Wandel für die Zukunft der Arbeit bedeute. „Die Arbeitnehmer merken,
dass ihre Teilhabe und Freiheit durch Technik beeinflusst wird. Davon
müssen sie profitieren, nicht darunter leiden. Die NRW-SPD kann ihre
Idee eines starken, solidarischen Sozialstaats als Versicherung gegen
Abstieg einbringen.“ Im Ruhrgebiet brauche die SPD einen positiven
Gegenentwurf, um die AfD zurückzudrängen. „Durch Hetze und Hass ist
kein einziger Arbeitsplatz sicher und keine einzige Wohnung wird neu
gebaut.“

Hartmann verwahrte sich gegen den Vorwurf, seine Kandidatur sei in
Hinterzimmern ausgekungelt worden. Dass sich der Landesvorstand
einstimmig für ihn ausgesprochen habe, „empfinde ich als Rückenwind“.
Er kritisierte, dass die Kritik mit „Beißreflexen gegenüber einzelnen
Personen“ vermischt werde und die Kritiker anonym agierten.

www.ksta.de/30435734

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