Laschet nennt Röttgens Wahlniederlage in NRW 2012 ein „Desaster“

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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat die schwere Niederlage von Norbert Röttgen bei den Landtagswahlen in NRW im Jahr 2012 als „Desaster“ bezeichnet. Auf die Frage, ob sich viele Delegierte beim Bundestagparteitag noch an den Wahlgang vor knapp acht Jahren erinnern werden, sagte Laschet dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe): „Das müssen Sie die Delegierten fragen. Sicher werden sich aber einige erinnern, wie es uns gelungen ist, nach diesem Desaster im Team die NRW-CDU wiederaufzurichten und zur heutigen Geschlossenheit zu führen. Bis heute mit großem Erfolg.“ Röttgen bewirbt sich beim Bundesparteitag der CDU, der am Wochenende stattfindet, ebenso wie Laschet und der frühere Fraktionschef Friedrich Merz darum, Parteivorsitzender zu werden. Die CDU hatte bei der Landtagwahl 2012 in NRW mit dem Spitzenkandidaten Röttgen nur 26,3 Prozent der Stimmen erhalten und 8,3 Prozent verloren. Klare Wahlsiegerin war die SPD unter Führung der damaligen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die 39,1 Prozent der Stimmen erhielt.

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