Linke zu Afghanistan: Deutschland muss Verantwortung gerecht werden

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Linke zu Afghanistan: Deutschland muss Verantwortung gerecht werden

Fraktionschefin Mohamed Ali für Aufnahme von afghanischen Flüchtlingen – „Ehrenamtliche nicht alleinlassen“

Osnabrück. Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Amira Mohamed Ali, hat sich für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan ausgesprochen. „Es ist noch völlig offen, wie viele Menschen fliehen werden. Als Deutschland haben wir nach 20 Jahren Militäreinsatz im Land jedoch eine Verantwortung, der wir gerecht werden müssen“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag). Das beinhaltet für die Linken-Politikerin neben schneller Hilfe vor Ort auch, „dass man Menschen nach Deutschland kommen lässt“.

Allerdings warnte Mohamed Ali den Staat davor, die Verantwortung für Flüchtlinge auf Ehrenamtliche abzuwälzen. „Was sich nicht wiederholen darf, ist, dass man die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer alleinlässt. 2015 ist vom Staat viel zu viel nur auf freiwillige Helfer gesetzt worden, die zu wenig Unterstützung bekamen“, so die Fraktionsvorsitzende.

Mohamed Ali kritisierte zudem die „brachiale Fehleinschätzung der Lage vor Ort“ und wies darauf hin, dass bis vor zwei Wochen noch Menschen aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben wurden. „Dass die Evakuierung trotz rechtzeitiger Hinweise so spät stattfindet, dafür fehlt mir das Verständnis.“

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