Linken-Politikerin Ferschl fordert den Sechs-Stunden-Tag in der Pflege

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Die Linke Bundestagsabgeordnete Susanne Ferschl hält einen Sechs-Stunden-Tag in der Pflege bei vollem Lohnausgleich für notwendig. “Alle Kollegen und Kolleginnen mit denen ich mich unterhalte, erzählen, dass die Arbeit in den Schutzanzügen extrem anstrengend und belastend ist. Es ist heiß, man schwitzt, ist total eingeschränkt. Es gibt Erfahrungsberichte aus Wuhan, die belegen, dass in dem Moment, in dem die Arbeitszeit auf sechs Stunden pro Schicht reduziert wurde, sowohl die Sterblichkeit bei den Patienten zurückgegangen ist, aber auch die Infektionsrate bei den Pflegekräften”, sagte Ferschl der in Berlin erscheinenden Tageszeitung “neues Deutschland” (Donnerstagsausgabe). Gemeinsam mit anderen Abgeordneten der Partei Die Linke hat Ferschl im Bundestag einen Antrag eingebracht, in dem die Verkürzung der Arbeitszeit in der Pflege gefordert wird. “Wir haben uns die Zahlen vom Robert-Koch-Institut angeguckt und festgestellt, dass – im Gegensatz zum allgemeinen Trend – die Infektionen bei Pflegekräften überproportional steigen. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, den Arbeitsschutz zu verbessern und die Arbeitszeit zu reduzieren”, erläuterte die Politikerin.

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