LVZ: Europaparlamentarier Schulz hält in Deutschland wegen der Koalitions- und Eurokrise die Bildung einer großen Koalition für „denkbar und angemessen“

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Der Vorsitzende der sozialistischen Fraktion im
Europaparlament und designierte nächste Präsident des
Europaparlaments, der deutsche Sozialdemokrat Martin Schulz, hält die
rasche Bildung einer großen Koalition in Deutschland angesichts der
Euro-Krise und des schwarz-gelben Koalitionszerwürfnisses für
richtig. In einem Interview mit der „Leipziger Volkszeitung“
(Donnerstag-Ausgabe) sagte Schulz: „Sicher sind die Zeiten so, dass
eine große Koalition denkbar und angemessen wäre“, meinte Schulz.
„Europapolitisch gibt es sie ja faktisch bereits: Die SPD stützt den
Kurs von Frau Merkel“, ergänzte der Europaparlamentarier. Er fügte
allerdings auch hinzu: „Aber wenn das so weiter geht brauchen wir
nicht über eine große Koalition zu reden, dann bricht diese Regierung
auseinander. Und dann gibt es Neuwahlen. Dann regieren zwei Parteien,
nämlich Rot-Grün, mit einem klaren europapolitischen Kurs“, zeigte
sich Schulz überzeugt.

Pressekontakt:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/233 244 0

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