Manager in Start-ups ticken anders: Manager-Barometer von Odgers Berndtson zeigt ausgeprägten Machtwillen unter Start-up-Managern / Vergütung spielt wichtigere Rolle / „Führungs-Gen“ vorhanden

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Was motiviert Sie derzeit für Ihren weiteren
Berufsweg? Dies ist eine der zentralen Fragen des Manager-Barometers
von Odgers Berndtson, an dem jedes Jahr rund 2.000 Führungskräfte aus
Unternehmen aller Branchen und Größenklassen in Deutschland,
Österreich und der Schweiz teilnehmen. Das „Einsetzen persönlicher
Stärken und Begabungen“ liegt in der aktuellen Befragung – wie
bereits in den Vorjahren – auf dem ersten Platz der
Karrieremotivatoren (66,2 Prozent), gefolgt von der „Freude an der
Führungsaufgabe“ mit 57,8 Prozent. Auch bei Managern aus
Start-up-Unternehmen steht der Einsatz persönlicher Stärken mit
Abstand an erster Stelle (70,3 Prozent). Auf dem zweiten Rang kommt
bei ihnen jedoch schon „Einflussnahme und Macht“ (62 Prozent) als
Motivator für die weitere Karriere, während dies für den Durchschnitt
der Führungskräfte mit 47,3 Prozent erst an vierter Stelle wichtig
ist. Auch durch die Höhe ihrer Vergütung fühlen sich Start-up-Manager
deutlich stärker motiviert als der Durchschnitt Teilnehmer (28
Prozent gegenüber 19,8 Prozent).

„Die Zahlen zeigen deutlich, dass Manager in Start-ups anders
ticken“, kommentiert Kristin van der Sande, Partner bei Odgers
Berndtson und Leiterin der aktuellen Studie, die Ergebnisse. „Manager
in Start-up-Unternehmen haben den Anspruch, dass sich die von ihnen
übernommene Verantwortung nicht nur in attraktiven Aufgaben
ausdrückt, sondern auch im Titel und der Gehaltsstruktur sowie vor
allem in Form einer Beteiligung am Unternehmen“, so die Beraterin,
die Portfolio-Unternehmen von Private Equity- und Venture
Capital-Investoren sowie Großunternehmen bei der Rekrutierung u.a.
aus Start-up-Umgebungen berät.

Dies bestätigen auch die weiteren Ergebnisse des
Manager-Barometers: Befragt nach ihren Karrierezielen, geben Manager
aus Start-up-Unternehmen wesentlich häufiger an, in eine
Gesellschafterrolle bei ihrem Arbeitgeber eintreten zu wollen (46,9
Prozent gegenüber 33,4 Prozent im Durchschnitt). „Unternehmen, die
zunehmend aus Start-ups rekrutieren, müssen sowohl bei der Ansprache
als auch bei der Incentivierung deutlich flexibler und kreativer
werden, wollen sie die besten, digitalen Köpfe für sich gewinnen und
diese zu Höchstleistungen motivieren“, warnt Kristin van der Sande.
„Dies setzt auch den Mut in die Entwicklung von Potenzialträgern und
Quereinsteigern voraus.“

28,4 Prozent aller Führungskräfte, die in Start-ups tätig sind,
besitzen darüber hinaus ein Elternteil, das bereits Geschäftsführer
oder Vorstand eines Unternehmens war. Dies bestätigt, dass Vorbilder
in der Familie durchaus einen Einfluss auf das Karriereziel haben.
„Manager mit –Führungs-Gen– entwickeln oft schon in jungen Jahren den
Wunsch, Geschäftsführer, Vorstand und Gesellschafter zu werden, worin
sie den Ausdruck für Unternehmertum finden“, beobachtet van der
Sande.

Pressekontakt:
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im LUXX-Haus, Radilostraße 43, 60489 Frankfurt am Main
Telefon + 49 69 24747100-21, Mobil + 49 172 9998053
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Original-Content von: Odgers Berndtson, übermittelt durch news aktuell

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