„medi for help“ / Unterstützung für Erdbebenopfer in Haiti

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Das Unternehmen medi aus Bayreuth, führender Hersteller
medizinischer Hilfsmittel, unterstützt seit Anfang 2010
beinamputierte Erdbebenopfer in Haiti. Seither wurden mehr als 1.000
Patienten beinprothetisch versorgt. medi will auch künftig tatkräftig
helfen und hat 2011 die gemeinnützige Organisation „medi for help“
gegründet.

Über eineinhalb Jahre ist es her, seit auf der Karibikinsel die
Erde bebte. Laut Schätzungen des Auswärtigen Amtes gingen mehr als
300.000 Verletzte aus den Zerstörungen hervor. Oft mussten Arme oder
Beine gänzlich amputiert werden – ein schwieriges Unterfangen bei
eingeschränkter medizinischer Versorgung und unzureichenden
Hygienebedingungen.

Schnelle und unbürokratische Unterstützung

„Als wir nach dem Erdbeben von der amerikanischen Hanger Ivan R.
Sabel Foundation um prothetische Unterstützung für Haiti gebeten
wurden, haben wir sofort gehandelt“, so der geschäftsführende
Gesellschafter bei medi, Dr. Michael Weihermüller. Im Februar 2010
wurde in Deschapelles ein prothetisches Rehabilitations-Center
errichtet, das beinamputierten Haitianern kostenlos zur Verfügung
steht. „medi for help“ kooperiert dort sehr eng mit dem
ortsansässigen Albert Schweitzer-Hospital und der Hanger Ivan R.
Sabel Foundation.

Orthopädietechnikermeister Carsten Stauf, seit elf Jahren für medi
tätig, ist „medi for help“ Projektleiter. Er war in Haiti, um selbst
Beinprothesen zu fertigen und die Umsetzung des Hilfsangebotes zu
steuern. „Viele Menschen, die in unser Zentrum kamen, hatten die
Perspektive und Hoffnung fast gänzlich verloren. Als diese Menschen
dann die ersten Gehversuche mit ihrer neuen Prothese wagten und stolz
erfüllt auf mich zukamen, war das ein zutiefst bewegendes Gefühl“,
berichtet Carsten Stauf.

„medi for help“: nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe

„Das positive Echo von verschiedener Seite hat uns frühzeitig
bestärkt, unsere Aktivitäten auf Haiti langfristig fortzuführen“, so
Dr. Michael Weihermüller. „Die Erfahrungen vor Ort haben uns gezeigt,
dass dafür eine gewisse administrative und logistische Struktur
notwendig ist. Deshalb haben wir mit der Gründung einer
gemeinnützigen GmbH eine formale und transparente
Unterstützungsplattform geschaffen, die auch anderen Spendern zur
Verfügung steht und zudem für potentielle Aufgaben in anderen
Krisenregionen nutzbar ist.“

medi hat das Hilfsprojekt anfangs mit Startkapital ausgestattet.
Langfristig soll die Initiative durch Spenden finanziert werden.
Geschultes Fachpersonal wird ebenfalls benötigt, um Spenden gezielt
einzusetzen. „medi for help“ rekrutiert dazu gemeinsam mit der Hanger
Ivan R. Sabel Foundation Volontäre mit orthopädietechnischem
Schwerpunkt, die unentgeltlich für zwei bis vier Wochen in Haiti
arbeiten und Verletzte prothetisch versorgen. Die Orthopädietechniker
begleiten die Betroffenen auch bei ihren ersten Gehversuchen mit der
Prothese. Zur aktiven Selbsthilfe zählt ferner, dass haitianisches
Personal in Deschapelles zu Orthopädietechnikern ausgebildet und
gezielt geschult wird. Das schafft neue Arbeitsplätze und Patienten
können so auch langfristig nachversorgt werden.

Wer „medi for help“ durch Spenden unterstützen möchte, kann sich
unter www.medi-for-help.com ein genaues Bild von dem Hilfsprojekt
verschaffen. Dort berichten auch Volontäre in Online-Tagebüchern über
ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Die Informationsbroschüre „medi for
help“ kann bei medi, Telefon 0180/3003193 (Festnetz 14, Handy max. 24
ct/min) oder E-Mail info@medi-for-help.com angefordert werden.

Pressekontakt:
medi hilft
gemeinnützige GmbH
Medicusstraße 1
95448 Bayreuth
www.medi-for-help.com

Anke Kerner
Telefon 0921 / 912-1138
E-Mail A.kerner@medi-for-help.com

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