Mieten und Preise für Wohneigentum sinken wieder

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Vor nicht allzu langer Zeit waren die steigenden Mieten vor allem in den deutschen Großstädten in aller Munde. Viele Immobilienkäufer hatten Angst, dass ihre Kosten explodieren. Die Verkäufer jedoch befanden sich in einem Goldrausch. Die Mieter andererseits nicht. Sogar bei dem letzten Wahlkampf waren die steigenden Mieten bei vielen Parteien ein Thema. Für fast 40 Prozent der befragen Bürger war dieses Thema bei dem Wahlkampf sogar sehr wichtig. Doch wie kann der Staat den Markt bändigen, ohne dass die aus den Fugen gerät?

Die aktuelle Entwicklung der Mietpreise

So wie es im Moment aussieht, könnten die explodierenden Mietpreise schon wieder Geschichte sein. Es scheint alles darauf hinzudeuten, dass die Mietpreise erst einmal ihr Maximum erreicht haben und der Weg nach oben gestoppt wurde. Der der neue Angebotsindex für Immobilien in Deutschland Immobilienindex IMX®  gibt dafür hinreichende Hinweise. So sanken im Juli diesen Jahres die Mieten z. B. in Frankfurt und Köln um etwa 0,2 Prozent. In München und Hamburg sogar um 0,5 bzw. 0,9 Prozent. So ist zu erkennen, dass die Mieten in den deutschen Großstädten so nicht mehr akzeptiert werden. Denn seit sechs Jahren steigen diese unaufhörlich. Im Vergleich liegen sie in Köln heute 15 Prozent höher als dies noch 2007 der Fall war. In München und Frankfurt sogar 20 Prozent höher. Doch nun ist die Schmerzgrenze der Menschen erreicht. Auch von anderer Seite wird der neue Trend bestätigt. Befragt werden ständig Immobilienvermittler, die ständig Angebot, Nachfrage und Preisentwicklungen im Blick haben. Diese sind auch der Meinung, dass die Stimmung auf dem Markt schlechter geworden ist. Die Mieten bewegen sich seitwärts.

Berlin bestätigt als Ausnahme den Trend

Die Entwarnung gilt allerdings nicht im Allgemeinen. Für weiniger zahlungskräftige Haushalte ist die Lage dennoch schwierig. Momentan kann eine Zweiteilung auf dem Markt beobachtet werden. Außerdem blieb die Stadt Berlin ein Sonderfall. Denn im Juli sind auch dort die Mieten weiter gestiegen. Gegenüber den anderen Städten konnte im Vergleich zu Vorjahr ein weiteres Plus verzeichnet werden. Auch die Preise für Eigentumswohnungen steigen weiter. Vor allem durch die Banken sind die Preise dort wieder gestiegen. Eine Trendwende ist dort bisher nicht absehbar.

Die Nebenkosten steigen weiter

Für die Mieter gibt es jedoch auch schlechte Nachrichten, denn die Nebenkosten verteuern sich weiter. Die Städte und Gemeinden haben ihre Grundsteuer erhöht, diese werden auf die Mieter umgelegt. Die Stadt Rüsselheim hat ihre Steuer z. B. verdoppelt, auch in den Städten Duisburg und Hagen sind die Steuern deutlich gestiegen. Berlin ist sowieso bei der Höhe der Steuern ziemlich weit oben. Der Staat trägt auch einen erheblichen Anteil zur Versteuerung des Wohnens bei.

Ran an die Immobilie

Wer sich angesichts der sinkenden Mietpreise in den Großstädten, nun auf Wohnungssuche begibt, sollte einen Makler zu Rate ziehen. Den Service eines Vergleichs passender Makler gibt es beispielsweise auf der Internetseite Makler-Vergleich.de. Denn ein Makler hat ganz andere Möglichkeiten an Wohnungen zu kommen, als ein Laie. Er hat Wohnungen im Repertoire, auf die der Kunde normalerweise nicht stoßen würde. Und er kann die wichtigsten Kriterien vorab filtern. Doch wichtig zu wissen ist, dass noch von keiner Entwarnung oder gar Preisstabilität in ganz Deutschland die Rede sein kann. Ein Platzen der Immobilienblase ist dies auf keinen Fall. Doch die großen Preisanstiege scheinen erst einmal Geschichte zu sein.

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