MinisterInnen für beschleunigte Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse / bpa begrüßt Beschluss der IntergrationsministerInnen auf Antrag von Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann

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Der Bundesverband privater Anbieter sozialer
Dienste (bpa) begrüßt ausdrücklich, dass sich Niedersachsen für ein
beschleunigtes und verbessertes Anerkennungsverfahren für im Ausland
erworbene Berufsabschlüsse einsetzt.

„Darauf wartet die Pflege seit langem. Die bisherige Praxis bei
der Anerkennung von Krankenpflegern und Krankenschwestern, auch mit
Studium, führt dazu, dass die dringend benötigten potentiellen
Bewerber nach England, Frankreich oder in die USA gehen“, so Bernd
Meurer, Präsident des bpa.

Bei der Konferenz der Integrationsministerinnen und -minister in
Nürnberg hat ein entsprechender, von Niedersachsen eingebrachter
Antrag eine Mehrheit erhalten. Demnach soll auch die Finanzierung von
Anerkennungs- und Qualifizierungsverfahren bei ausländischen
Berufsabschlüssen verbessert werden.

„Wenn wir die Anerkennung von im Ausland erworbenen
Berufsabschlüssen beschleunigen, leisten wir sowohl einen Beitrag für
die gelungene Integration von Zugewanderten als auch für die für
Deutschland so wichtige Fachkräftegewinnung“, sagte Niedersachsens
auch für Integrationsprojekte zuständige Sozialministerin Carola
Reimann.

„In der Tat müssen wir die Anerkennungsverfahren beschleunigen“,
sagt auch bpa-Präsident Bernd Meurer und bietet die Unterstützung
seines Verbandes an. „Der bpa und unsere Mitglieder sind gern bereit,
mit dem Land Niedersachen und den anderen Bundesländern
unbürokratische und pragmatische Lösungen zu finden, damit die
ausländischen Bewerber zügig die Pflegekräfte in den Einrichtungen
unterstützen können und die, nicht nur drohende, Versorgungslücke
gemildert werden kann. Wir brauchen dringend mehr qualifizierte
Fachkräfte in der Pflege und bieten unsere Hilfe an bei Fragen zur
Integration, dem Erwerb von Sprachkompetenz und der Beschäftigung wie
auch bei der Übernahme der Gebühren für Unterlagen im Rahmen der
Anerkennung.“

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa
tragen die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa
23.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 24,2 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Bernd Tews, Herbert Mauel, Geschäftsführer, Tel.
030/30878860, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

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