Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu „Freie Wähler“ von Christine Schröpf, MZ

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Die Spitzenposition in jedweden Kategorien
macht Hubert Aiwanger bei den Freien Wählern in Bayern derzeit keiner
streitig. Wobei es die 99-Prozent-Zustimmung dieses Mal für ein
Bundestagsmandat in Berlin gab, das weder Aiwanger noch seine
Mitstreiter mit hoher Wahrscheinlichkeit antreten werden. Es wäre
eine Sensation, wenn die Partei im Herbst im zweiten Anlauf
tatsächlich in den Bundestag einziehen würde. Hinzu kommt, dass der
Kraftakt in einer Zeit der Dürre für kleine Parteien gelingen muss:
Das Duell zwischen SPD-Mann Martin Schulz und Kanzlerin Angela Merkel
stellt derzeit alle Anderen in den Schatten. Die Freien Wähler
schwächelten allerdings bereits zuvor. Zum Härtetest für Aiwanger
wird deshalb nicht die Bundestagswahl, bei der ihm ein Großteil
seiner Partei ein Scheitern verzeihen würde. Der wahre Härtetest ist
die Landtagswahl 2018.

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