Mitteldeutsche Zeitung: Haseloff: „Zu viele Professoren haben in Sachsen-Anhalt nicht ihren Wohnsitz“

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Halle – Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner
Haseloff (CDU) fordert mehr Einsatz von Hochschulprofessoren für
Sachsen-Anhalt bei der Vermittlung von Studenten an die Wirtschaft.
Zur Schaffung von Jobs seien Netzwerke zwischen Wirtschaft und
Wissenschaft wichtig. Es fehle in Sachsen-Anhalt aber an einem
„Netzwerkgeschehen auf westdeutschem Niveau“, sagte Haseloff der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. Ein Unirektor habe ihm
gegenüber beklagt, dass es keine Residenzpflicht für Professoren
gebe. „Zu viele Professoren haben in Sachsen-Anhalt nicht ihren
Wohnsitz“, sagte Haseloff dem Blatt. Es brauche aber Netzwerker, „die
Verbindungen knüpfen, weil sie in unserem Land präsent und verwurzelt
sind und es zu ihrer neuen Heimat erklären“. Zu den anhaltenden
Protesten vor allem von Studenten gegen den Sparkurs der Regierung
äußerte sich Haseloff auch wohlwollend. „Ich empfinde eine innere
Befriedigung, dass das möglich ist“, sagte Haseloff. Für freie
Meinungsäußerung habe er 1989 gekämpft.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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