Mitteldeutsche Zeitung: Linkspartei Meinungsforscher uneins in der Bewertung der Linkspartei

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Der Leiter des Meinungsforschungs-Instituts Emnid,
Klaus-Peter Schöppner, will die Linkspartei trotz der anhaltenden
Personal- und Programmquerelen noch nicht abschreiben. „Angesichts
dessen, was die da bieten, sind sie in den Umfragen relativ stabil“,
sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“
(Dienstag-Ausgabe). „Und wenn Peer Steinbrück Kanzlerkandidat der SPD
wird, dann werden die Sozialdemokraten rechts gewinnen, aber links
verlieren.“ Auch werde sich die soziale Frage im demografischen
Wandel weiter stellen. „Was gegen die Linkspartei spricht, ist, dass
sie das Lebensgefühl vieler Menschen nicht mehr anspricht“, so
Schöppner – anders als neuerdings etwa die Piratenpartei. Forsa-Chef
Manfred Güllner erklärte dem Blatt hingegen, die Linkspartei habe
„ihren Höhepunkt überschritten“. Im Osten werde sie schwächer, im
Westen herrschten Querulanten. Hier wie dort fehle „attraktives
Personal, das auch langfristig Wähler binden kann“. Die große
Integrationsfigur Gysi werde das auf Dauer nicht mehr leisten können.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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