Mitteldeutsche Zeitung: zu Opel

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Ein paar Montagewerke sollen übrigbleiben, wo
Beschäftigte aus dem Niedriglohnsektor Fahrzeuge des französischen
Konzerns zusammenschrauben und zum Schluss noch den Opel-Blitz
draufkleben. Darauf läuft es hinaus, wenn man ernst nimmt, was
Arbeitnehmervertreter am Freitag über den Kampf um die Sanierung des
Unternehmens glaubhaft versichert haben. Solch ein Konzept kann
sogar eine gewisse Plausibilität haben. Allerdings ist zumindest
Tavares Weg zu diesem Ziel höchst fragwürdig. Er setzt auf eine bei
Managern äußerst beliebte Methode: Er verheimlicht, so lange wie es
geht, worauf er wirklich hinaus will. Das soll dazu dienen, den
Beschäftigten scheibchenweise immer mehr Zugeständnisse
abzuverhandeln. Opel-Betriebsrat und die IG Metall haben die
Salamitaktik nun durchschaut. Jetzt droht ein erbitterter Kampf über
Monate, der letztlich nur Verlierer kennen wird.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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