Mitteldeutsche Zeitung: zum Echo

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Schaden könnte ein Denkprozess der Branche indes
keinesfalls. Denn auch wenn der „Echo“ in der Hauptsache ein
Verkaufspreis ist, sollten seine Träger doch den Regeln zivilen
Anstands genügen. Ebenso die Firmen und Sender, die beim Werben und
Verkaufen helfen, um kräftig mitzuverdienen an den Tonträgern.
Schlimm genug, dass Rapper mit Gewaltverherrlichung,
Frauenverachtung, Homophobie und nun auch noch mit Antisemitismus ihr
Geld verdienen. Noch schlimmer, dass es bis jetzt noch jedes Mal beim
Sturm im Wasserglas geblieben ist. Sieht man nur auf den sogenannten
Ethik-Beirat, den sich die Musikindustrie aus offenbar kosmetischen
Gründen verliehen hat, kann man eigentlich nur noch von unverhohlenem
Zynismus sprechen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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