Museumspädagogische Projekte „Stein- und Bronzezeit“ im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee bis Ende Oktober

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Das Automobil wurde vor 125 Jahren im heutigen Baden-Württemberg erfunden. In Baden-Württemberg wurde aber auch eines der ältesten Steinzeiträder der Welt geborgen, das aus dem Jahr 2897 v. Chr. stammt und somit fast 5000 Jahre alt ist. Dieses Rad aus dem oberschwäbischen Olzreute, das bei einer Ausgrabung des Denkmalamtes geborgen wurde, ist noch bis zum 6. November im Pfahlbaumuseum am Bodensee in der Sonderausstellung „Steinzeit mobil“ zu sehen. Nachbildungen von Kultgeräten zur Mobilität der Frühzeit ergänzen diese Präsentation. Die Scheibe von Nebra, die Kultwagen von Strettweg und Trundholm sind neu zu sehen – Originale, die sonst in Halle, Graz und Kopenhagen gezeigt werden. Sehr zufrieden zeigt sich Museumsdirektor Dr. Gunter Schöbel mit dem Zuspruch: „220000 Gäste haben die Ausstellung in nur fünf Monaten seit April gesehen – das ist mehr als eine Große Landesausstellung im Durchschnitt Besucher hat. Das zeigt, wie groß die Bedeutung der Pfahlbauten für die Vermittlung unserer frühen Kultur am Bodensee ist“.
Bis zum 28. Oktober können Kinder und Jugendliche in pädagogischen Projekten und Schwerpunktführungen den Alltag der Stein- und Bronzezeit erleben. Im Kompaktkurs „Steinzeit“ werden Feuersteinmesser, Kämme, Schwirrhölzer und Kalksteinperlen angefertigt, im „Bronzezeitkurs“ Angelhaken und Schmuckanhänger. Die Projekte werden von Montag bis Freitag angeboten. Als außerschulischer Lernort in Baden-Württemberg bietet das Pfahlbaumuseum seit 1991 ein umfangreiches pädagogisches Programm nach den Bildungsstandards Baden-Württembergs für Schüler aller Altersstufen an.

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