Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Schutz vor Arzneifälschungen Höchste Sicherheit WOLFGANG MULKE, BERLIN

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Mehr als eine Milliarde Packungen Medikamente
geben die deutschen Apotheker im Jahr an die Patienten heraus. Gerade
einmal neun Fälle von Fälschungen weist die Statistik für 2010 aus.
Da erscheint der gewaltige Aufwand, den die Pharmabranche für die
Sicherheit der Arzneien betreiben will, doch reichlich übertrieben.
Das ist aber nicht der Fall. Erstens gibt es eine erhebliche
Dunkelziffer. Zweitens erwarten die Kunden, dass die ihnen
verabreichte Medizin dem entspricht, was der Arzt als richtige
Therapie erkennt. Ist dies nicht der Fall, drohen schwere
gesundheitliche Schäden. Ein Höchstmaß an Sicherheit ist angemessen.
Den Fälschern muss international das Handwerk gelegt werden. Denn
über Umwege landen die nachgeahmten Arzneien irgendwann auch in
Deutschland. Mancher Urlauber bringt sich eine vermeintlich günstige
Hausapotheke aus der Ferne mit nach Hause. Im besten Fall passiert
gar nichts, im schlechtesten ruinieren sich Menschen die Gesundheit.
Bis überall auf der Welt ähnlich harte Sicherheitssysteme eingesetzt
werden, wird es noch lange dauern. Hierzulande wird ein Anfang
gemacht.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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