Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar zu Geheimdienstkooperation mit Gaddafi Unfassbar BERNHARD HÄNEL

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Der Moment der Freiheit in Libyen war auch ein
Moment der Wahrheit. Bitter für die westlichen Staaten und
Staatsmänner von George Bush bis Tony Blair. Der Westen machte und
macht gemeine Sache mit den übelsten Folterregimen. Ob Tunesiens
Ex-Staatschef Zine el Abidine Ben Ali, Ägyptens Präsident a. D.
Muhammad Husni Mubarak, Libyens Revolutionsführer Muammar Abu Minyar
al Gaddafi oder der Königsclan der Saudis, sie alle wurden und werden
benutzt von den westlichen Geheimdiensten als Informanten und
Verbündete im Anti-Terror-Kampf. Ein Schelm, wer Schlechtes dabei
denkt, wenn Feinde der Freiheit und Demokratie zu Beschützern unserer
Freiheit und Werte ernannt werden. In Momenten der Freiheit fällt
häufig Licht in das trübe Geschäft der Geheimdienste. Dokumente, die
die Revolutionäre in Tripolis gefunden haben, sollten uns die
Schamröte ins Gesicht treiben. Weil der CIA sich seine schmutzigen
Hände nicht noch dreckiger machen wollte, überließ er viele peinliche
Verhöre den Folterknechten Gaddafis. Und deutsche Präzisionswaffen
fanden ihren Weg nach Tripolis. Einfach unfassbar.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
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