Neue Westfälische (Bielefeld): NRW-Innenminister Jäger: Gewalt auf deutschen Straßen hilft Kriegsopfern nicht

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Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger
(SPD) hat vor dem Hintergrund angemeldeter Großdemonstrationen gegen
den IS-Terror in Syrien und Irak vor einer Eskalation und gewaltsamen
Auseinandersetzungen bei Kundgebungen hierzulande gewarnt. Gegenüber
der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Samstagausgabe)
sagte Jäger, die Konflikte in Syrien, im Irak oder Nordafrika
zeigten, „dass die Welt brennt“. Globalisierung und Migration führten
dazu, dass die Probleme aus Krisenherden zu uns herüberschwappten.
„Wir stellen uns darauf ein, dass dieser Trend noch zunehmen wird“,
so der Minister. „Die Massaker von fanatischen Terroristen der IS im
Irak und in Syrien führen zu einer großen Emotionalisierung der bei
uns lebenden Kurden und Jesiden“, so Jäger weiter. Das entlade sich
in Solidaritätsaktionen und Versammlungen. „Darauf hat sich die
NRW-Polizei professionell vorbereitet“, betonte Jäger. Der Minister
fuhr fort: „Ich teile die Sorgen und Ängste der Menschen um Verwandte
und Freunde in den Kriegsgebieten. Diese Sorge rechtfertigt aber
keine Gewalt in Deutschland. Gewalt auf deutschen Straßen hilft den
Kriegsopfern nicht.“

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
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