neues deutschland: Chef des Paritätischen Gesamtverbandes: IW-Studie »kalter Kaffee« / Schneider kritisiert »hilflosen Versuch«, der Debatte über Ungerechtigkeit etwas entgegenzusetzen

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Als »kalten Kaffee« und »ausschließlich politisches
Statement« hat der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen
Gesamtverbandes, Ulrich Schneider, eine am Montag veröffentlichte
Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) kritisiert. Der in
Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland«
(Dienstagausgabe) sagte er, die Expertise sei »ein hilfloser
Versuch«, der gesellschaftlichen Debatte über Ungerechtigkeit und
soziale Ungleichheit publizistisch etwas entgegenzusetzen.

Laut den Ergebnissen der IW-Untersuchung würden die staatlichen
Umverteilungsmaßnahmen gut funktionieren, außerdem vergrößere sich
die Kluft zwischen Arm und Reich nicht weiter. Schneider, der zu den
Initiatoren des Bündnisses »Umfairteilen« gehört, sagte weiter, er
sehe in der IW-Studie auch ein Zeichen dafür, dass die
Protestbewegung ernst genommen werde. In Politik und Wirtschaft werde
man angesichts der anstehenden Bundestagswahl offenbar nervös, so
Schneider.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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