neues deutschland: Geteiltes Echo aus der SPD zu Böhmermanns Kandidatur-Plänen

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Der SPD-Politiker Karl Lauterbach sagte gegenüber
der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland«
(Wochenendausgab zu der Ankündigung Jan Böhmermanns, für den
SPD-Parteivorsitz zu kandidieren: »Ich finde Böhmermann ist eine
sympathische Person und denke das kann der SPD im Großen und Ganzen
nicht schaden.« Allerdings hat Böhmermann nur noch knapp drei Tage
Zeit, um die formalen Voraussetzungen für seine Kandidatur zu
erfüllen. Lauterbach sagt dazu, er könne es aber noch schaffen, wenn
er die notwendigen fünf Bezirke finden würde, die ihn unterstützen.

Die SPD-Abgeordnete aus Brandenburg, Klara Geywitz, die zusammen
mit Olaf Scholz für den Parteivorsitz kandidiert, äußert sich
hingegen kritisch. Sie sagte gegenüber »nd«: »Die Zeit von einsamen
Entscheidungen von Männern in der SPD ist vorbei.« Sie mache sich
immer »dafür stark, dass Männer und Frauen gleichberechtigt
Verantwortung übernehmen, deswegen sollte sich Böhmermann sowohl
Parteibuch als auch eine Frau suchen.« Böhmermann sei ein Komiker,
sie fände »diese Aktion allerdings eher peinlich als komisch.« Weiter
sagt Geywitz: »Ich glaube Jan Böhmermann denkt bei seinem Handeln
nicht in erster Linie darüber nach, was der SPD nutzt und deswegen
ist er für den Vorsitz auch nicht qualifiziert.«

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