neues deutschland: In Berlin leben 2000 Flüchtlinge mit Bleiberecht in Sammelunterkünften

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Die Unterbringung von Flüchtlingen ist für den
rot-schwarzen Berliner Senat zu einer der prägenden Aufgaben seiner
Legislatur geworden. Neben Tausenden Flüchtlingen, die Monat für
Monat neu in der Stadt ankommen und einen Platz in einer Unterkunft
brauchen, leben laut Aussage des Landesamtes für Gesundheit und
Soziales (LAGeSo), das in Berlin für die Unterbringung der
Flüchtlinge zuständig ist, rund 2000 anerkannte Flüchtlinge in den
Gemeinschaftsunterkünften des Landes, obwohl für sie inzwischen die
Bezirke und Jobcenter zuständig wären. „Eigentlich müssten die
Menschen in Wohnungen leben“, sagte Gernot Klemm (LINKE),
Sozialstadtrat in Treptow-Köpenick, der in Berlin erscheinenden
Tageszeitung „neues deutschland“ (Dienstagausgabe). „Aber der
Berliner Wohnungsmarkt ist bekanntermaßen extrem angespannt“, so
Klemm weiter. Als Alternative zur Gemeinschaftsunterkunft bliebe im
schlimmsten Fall nur die Obdachlosenunterkunft. Anweisungen an die
Bezirke, Platz in den Unterkünften des Landes zu schaffen, habe es
vom LAGeSo bisher nicht gegeben, sagte eine Sprecherin.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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