Neues Deutschland: Sahra Wagenknecht: Linke will im Bundestag zu EFSF mit Nein stimmen

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Die Linkspartei hat sich in der Euro-Schuldenkrise
für die Schaffung einer Bank für öffentliche Anleihen ausgesprochen.
Diese könnte angeschlagenen Staaten zu deutlich günstigeren
Konditionen Kredite geben als der Euro-Rettungsfonds EFSF, sagte die
wirtschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag,
Sahra Wagenknecht, in einem Interview mit der Tageszeitung „Neues
Deutschland“ (Donnerstagsausgabe). Damit würden „viele Milliarden
gespart, die jetzt für Zinsen und damit für die Profite der Banken
verpulvert werden“.

Nur mit einer Direktfinanzierung angeschlagener Staaten über eine
solche Bank für öffentliche Anleihen sei auch ein Schuldenschnitt für
Griechenland sinnvoll, so Wagenknecht. Dann gebe es keine
Ansteckungsgefahren für Länder wie Italien und Spanien.

Die LINKE will bei der Abstimmung im Bundestag über die
Aufstockung des EFSF am Donnerstag mit „Nein“ votieren. Dieser
Rettungsschirm werde die Krise allenfalls hinauszögern, aber nicht
lösen, erklärte Wagenknecht. „Er bringt vielmehr Europa und die
europäische Währung in akute Gefahr.“

Pressekontakt:
Neues Deutschland
Redaktion / CvD

Telefon: 030/2978-1721

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