Abitur nach zwei, drei oder vier Jahren:
Bildungsgewerkschaft fordert Flexibilität
GEW-Vorstand: Gymnasium ist dafür verantwortlich, dass Schüler Abi
schaffen
Osnabrück. Die Bildungsgewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
(GEW) fordert in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ eine flexible
gymnasiale Oberstufe, die unterschiedlich lange dauern kann. „Auch am
Gymnasium werden die Lerngruppen heterogener. Deshalb driften die
Abiturnoten immer stärker auseinander“, erklärte Ilka Hoffmann, bei
der GEW im Vorstand für das Thema Schule verantwortlich. Das
Gymnasium müsse darauf reagieren. „Es ist dafür verantwortlich, dass
möglichst alle Schülerinnen und Schüler das Abitur schaffen.“
Die GEW schlägt eine Flexibilisierung ab Klasse 11 vor. „Die
jungen Menschen sollen die Oberstufe in zwei, drei oder vier Jahren
durchlaufen können“, forderte Hoffmann. „Das ermöglicht,
unterschiedliche Lerntypen zu berücksichtigen und insbesondere
soziale Unterschiede aufzufangen.“ Aktuell seien die Vorgaben der
Kultusministerkonferenz von den Stundentafeln bis zum Abitur für eine
solche Flexibilisierung zu starr.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
