NOZ: Gespräch mit Michael Fuchs, Vizechef der Unions-Bundestagsfraktion

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Unions-Fraktionsvize Fuchs unzufrieden mit
Fracking-Gesetzentwurf

„Es ist noch einiges zu verhandeln“ – CDU-Wirtschaftsexperte: Ich
hätte mir mehr gewünscht

Osnabrück.- Der Vizechef der Unions-Bundestagsfraktion, Michael
Fuchs, sieht den Fracking -Gesetzentwurf von Bundesumweltministerin
Barbara Hendricks (SPD) allenfalls als „ersten Schritt“. In einem
Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag) sagte
Fuchs, es werde im parlamentarischen Verfahren „sicher noch einiges
zu verhandeln geben“. Der CDU-Politiker betonte: „Natürlich hätte man
sich aus wirtschaftspolitischer Sicht noch mehr Offenheit beim Thema
gewünscht.“ Für ihn sei klar, dass Deutschland nicht noch abhängiger
von russischen Gaslieferungen werden dürfe.

Erdgasgewinnung werde in Deutschland schon seit über 50 Jahren
betrieben. „Diese Technologie dürfen wir nicht einfach so aus der
Hand geben. Eine Förderung auch unter strikten Umweltauflagen muss
möglich bleiben“, sagte Fuchs. Entscheidend sei daher, dass es
endlich wieder stabile Rahmenbedingungen für die heimische
Erdgasförderung gebe.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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