NOZ: Molkereien rechnen mit Butterpreisen auf historisch hohem Nievau

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Molkereien: Butterpreise bleiben auf Monate
historisch hoch

Verbandsgeschäftsführer verweist auf starke Nachfrage und geringe
Milchmenge im Markt

Osnabrück. Die Molkereien in Deutschland erwarten, dass der
Butterpreis in den kommenden Monaten auf historisch hohem Niveau
verharrt. Eckhard Heuser, Geschäftsführer beim Milchindustrieverband
(MIV), sagte auf Anfrage der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag),
an den internationalen Handelsplattformen und Börsen gebe es keine
Anzeichen für sinkende Preise. Zudem stehe Europa im Herbst der
traditionelle Tiefpunkt der Milcherzeugung bevor. „Daher lassen die
Märkte derzeit eher eine feste Tendenz für die nächsten Monate
erwarten.“

Seit Sommer 2016 ist der Preis für Butter im Steigflug. „Heute
haben wir bei der Butter und bei der Sahne inzwischen einen
historischen Höchststand erreicht“, betonte Häuser. Hintergrund sei
eine höhere Nachfrage in Supermärkten und bei Verarbeitern. „Das
Wachstum der Light-Produkte ist einfach vorbei.“ Zugleich ist
generell weniger Milch auf dem Markt, weil Landwirte die Produktion
nach der schweren Milchpreiskrise im Jahr 2015 gedrosselt haben. Die
Preissteigerungen seien in den Supermarktregalen daher bitter nötig,
so Häuser, dessen Verband für Molkereien spricht. Nur mit höheren
Produktpreisen könnten auch höhere Erzeugerpreise für die Milchbauern
erzielt werden.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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