NOZ: Niedersächsischer Umweltminister: Fliegen und Autofahren wird durch CO2-Steuer nicht teurer

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Niedersächsischer Umweltminister: Fliegen und
Autofahren wird durch CO2-Steuer nicht teurer

Lies verweist auf alternative Technologien – “Bepreisung lässt
sich sozialverträglich umsetzen”

Osnabrück. Nach Ansicht von Niedersachsens Umweltminister Olaf
Lies (SPD) wird eine CO2-Bepreisung auf Akzeptanz in der Bevölkerung
stoßen. Der “Neuen Osnabrücker Zeitung” sagte Lies: “Es geht nicht
darum, Dinge wie Flugreisen oder das Pendeln mit dem Auto
grundsätzlich teurer zu machen, sondern die Wettbewerbsfähigkeit
alternativer Technologien zu stärken und etwas für den Klimaschutz zu
machen. CO2-freies Fliegen ist möglich und bezahlbar. Das lässt sich
sozialverträglich umsetzen.”

Lies verwies auf den niedersächsischen Autobauer Volkswagen, der
sich bereits auf den Weg gemacht habe und Teile seiner Produktion auf
E-Autos umstelle. Zudem werde an CO2-freiem Kerosin für Flugzeuge
gearbeitet. “Klimaschutz bedeutet nicht zwangsläufig, Verzicht zu
üben. Es gibt Alternativen, aber die müssen wir fördern und im
Wettbewerb mit fossilen Technologien stärken.” Deutschland habe die
Chance, sich hier einen Standortvorteil gegenüber anderen Nationen zu
erarbeiten und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun, betonte
Lies. Die deutsche Klimaschutz-Politik und eine mögliche CO2-Steuer
werden auch Thema auf der am Donnerstag in Hamburg beginnenden
Umweltministerkonferenz sein.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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