Psychische Belastungen: Lob für Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung (FOTO)

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Das Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen
Unfallversicherung (IAG) hat die Handlungshilfe „Gemeinsam zu
gesunden Arbeitsbedingungen“ der BG ETEM überprüft und dabei eine
hohe Akzeptanz und Zufriedenheit ermittelt. Der gesamte Prozess, die
Verständlichkeit und auch die Broschüre selbst wurden positiv
bewertet.

Seit 2014 bietet die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro
Medienerzeugnisse (BG ETEM) Kleinunternehmen mit bis zu zehn
Beschäftigten eine Handlungshilfe für die Beurteilung der psychischen
Belastung an. Die Broschüre „Gemeinsam zu gesunden
Arbeitsbedingungen“ leitet den Prozess der Gefährdungsbeurteilung
über fünf Schritte. Ziel ist es, dass Unternehmerinnen und
Unternehmer in der Lage sind, ohne weitere Hilfsmittel oder externe
Unterstützung zusammen mit den Beschäftigten Maßnahmen zu entwickeln,
umzusetzen und in ihrer Wirksamkeit zu kontrollieren. Um zu
überprüfen, ob dieses Verfahren in der Praxis funktioniert oder ob es
weiterentwickelt werden muss, hat das IAG dazu eine Evaluation
durchgeführt.

Sechs Unternehmensleitungen bzw. Verantwortliche und drei
Beschäftigte wurden telefonisch befragt. Da sich die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer freiwillig für ein Interview gemeldet haben, handelt
es sich um eine nicht repräsentative Gelegenheitsstichprobe.

In den Interviews zeigte sich eine hohe Akzeptanz und
Zufriedenheit mit der Handlungshilfe. Die Befragten gaben
mehrheitlich an, sich an das vorgeschlagene Vorgehen gehalten und die
mit der Broschüre bereitgestellten Medien genutzt zu haben. Als
besonders hilfreich für den Prozess wurden der Austausch mit den
Beschäftigten im Workshop und die dafür bereitgestellten Poster
genannt. Dass das Verfahren eine hohe Beteiligung der Beschäftigten
ermöglicht, sagten sechs der Befragten.

Fast alle Betriebe in der Stichprobe hatten im Rahmen der
Beurteilung der psychischen Belastung Maßnahmen geplant und zum Teil
schon umgesetzt.

Insgesamt wurden der Prozess, die Verständlichkeit sowie die
Broschüre sehr positiv bewertet. So sagte eine Verantwortliche im
Interview: „Eine super Hilfe und Unterstützung, wie man das relativ
einfach durchführen kann, sodass jeder Mitarbeiter seine Meinung
sagen kann und er über die Maßnahmen und den Verlauf Mitspracherecht
hat.“

Pressekontakt:
Christian Sprotte
Pressesprecher
Stellv. Leiter der Abteilung Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: +49 221 3778-5521 (Zentrale: – 0)
Telefax: +49 221 3778-25521
Mobil: +49 175 260 73 90
E-Mail: sprotte.christian@bgetem.de

Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse
Gustav-Heinemann-Ufer 130
50968 Köln

www.bgetem.de

Original-Content von: BG ETEM – Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse, übermittelt durch news aktuell

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