Ratenkredite: Für immer mehr Banken ein Zuschussgeschäft / Verbraucher können dennoch mit besseren Leistungen rechnen

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Ratenkredite sind bei den Bundesbürgern
beliebter denn je: Jeder dritte private Haushalt hat 2013 ein solches
Darlehen in Anspruch genommen, belegen die Zahlen des
Bankenfachverbandes. Doch während die Verbraucher die Ratenkredite zu
schätzen wissen, wird das Geschäft für die Banken immer
unattraktiver. Teurer dürften diese Darlehen trotzdem nicht werden –
im Gegenteil: die Verbraucher können künftig mit einem weiter
verbesserten Service rechnen. Das zeigen Marktbeobachtungen der auf
Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Cofinpro.

Deutschlands private Haushalte haben laut Bundesbank-Statisik
aktuell Ratenkredite in einer Höhe von rund 147 Milliarden Euro
aufgenommen. Das klingt eigentlich nach einem lukrativen Geschäft für
die Banken. Doch die Renditen sinken aufgrund der harten Konkurrenz
seit Jahren. Das anhaltende Niedrigzinsniveau drückt zusätzlich auf
die Gewinnmarge. Insbesondere am Point of Sale – in Möbelmärkten,
Elektronikgeschäften oder Baumärkten – wird der Ratenkredit für die
Banken zunehmend zum Zuschussgeschäft. Die Deutsche Bank, als einer
der Marktführer neben der Santander Consumer Bank, Targobank, und
Commerz Finanz, hat nun angekündigt sich aus dem Geschäft mit
Ratenkrediten in Verbrauchermärkten zurückziehen.

„Es ist nachvollziehbar, dass die Banken das Ratenkreditgeschäft
auf den Prüfstand stellen“, sagt Dirk Ungemach-Strähle, Kreditexperte
bei Cofinpro. „Allerdings belegen unsere Projekterfahrungen, dass
diese Darlehen für die Institute auch in Zukunft ein lohnendes
Geschäft sein können, wenn sie Antrags-, und Marktfolgeprozesse
effizient gestalten. Gerade Optimierungen in der Verwaltung der
laufenden Kredite wurden in der Vergangenheit oft vernachlässigt und
zugunsten des Neugeschäfts zurück gestellt. Bei gestiegener
Erwartungshaltung der Kunden in Sachen Service mussten Ressourcen
aufgestockt werden. Das belastet die Banken zunehmend.“

Für Verbraucher wird diese Entwicklung jedoch nicht mit steigenden
Kreditkosten verbunden sein. Denn immer mehr Banken sehen im
Konsumentenkredit ein „Einstiegsprodukt“ für die Kundengewinnung und
verzichten daher zum Teil auf Ihre Gewinnmarge, weil sie mit
Folgegeschäft rechnen. Hinzu kommt: Stetig neue Anbieter, oft
ausländische Banken, drängen auf den Markt und heizen den Wettbewerb
weiter an. Institute locken die Kunden dabei insbesondere durch
zusätzliche Leistungen, zum Beispiel mit besseren Möglichkeiten zur
Sondertilgung. „Verbraucher können bei Kleinkrediten zukünftig eher
mit mehr Service und neuen Leistungen rechnen, als dass sie steigende
Preise erwarten müssten“, erklärt Dirk Ungemach-Strähle.

Bei den Kunden kommen solche Angebote gut an: So wünschen sich
beispielsweise 84 Prozent der Bundesbürger mehr Flexibilität bei
Sonderzahlungen, 76 Prozent fordern die unkomplizierte Möglichkeit
zur Aussetzung der Kreditrate für einen bestimmten Zeitraum, wie eine
bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Cofinpro unter 1.000
Bundesbürgern zeigt.

Über Cofinpro (www.cofinpro.de)

Cofinpro unterstützt Deutschlands führende Finanzdienstleister bei
der Verbesserung von Geschäftsprozessen. Zu den Kunden zählen große
private Bankhäuser ebenso wie Sparkassen und genossenschaftlich
organisierte Institute. Gegründet 2007 als mitarbeitergetragene
Aktiengesellschaft beschäftigt die Unternehmensberatung inzwischen
rund 100 Bank- und Technologieexperten. Standorte sind in Berlin,
Frankfurt am Main, Karlsruhe und München.

Pressekontakt:
Cofinpro AG
Katharina Thomys
PR & Marketing
Tel.: +49 (0) 160 585 84 67
Fax: +49 (0) 721 1 80 54 08-1
E-Mail: katharina.thomys@cofinpro.de

CorpNEWS media
Claudia Thöring
Redaktion
Tel.: +49 (0) 40 207 6969 82
E-Mail: claudia.thoering@corpnews-media.de

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