rbb exklusiv: Bezirk will keinen Sperrbezirk um den Straßenstrich

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Die Bürgermeisterin des Berliner Bezirks
Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, hat Forderungen nach einem
Sperrbezirk rund um den Straßenstrich an der Kurfürstenstraße
zurückgewiesen.

Ein Sperrbezirk würde das Problem nur verlagern, wenn nicht sogar
verschlimmern, betonte Schöttler am Mittwoch im Inforadio vom rbb.
Der Straßenstrich würde sich dann in einer anderen Gegend abspielen
und die Hilfssysteme, die es jetzt für die Sexarbeiter gibt, würden
wegfallen.

Das wisse auch ihr Amtskollege aus Mitte, Stephan von Dassel. Er
hatte einen solchen Sperrbezirk ins Gespräch gebracht. Man werde sich
aber im April treffen, um die Probleme gemeinsam anzugehen, so
Schöttler.

Sie sagte, sie wolle auch verstärkt das Gespräch mit den
Prostituierten suchen, um mehr Rücksicht auf die Anwohner zu
erreichen. Dazu gehöre selbstverständlich, dass auch der Müll
mitgenommen werde, statt ihn im nächsten Hauseingang zu entsorgen.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg
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Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

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