Rbb24 Recherche exklusiv: Hoher AfD-Funktionär kritisiert “Demokratieferne” und Vetternwirtschaft” in der Partei

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Hansjörg Müller, einer von vier parlamentarischen
Geschäftsführern der AfD-Bundestagsfraktion, übt scharfe Kritik an
der Auswahl von Mandatsträgern in der Partei und will das
Delegiertensystem grundsätzlich abschaffen. Nach Informationen von
rbb 24 Recherche kritisiert Müller auf einer neu eingerichteten
Homepage, die Donnerstag freigeschaltet wird, dass bei der Auswahl
von Mandatsträgern in der AfD “Vetternwirtschaft” herrsche. Nach
Ansicht des Bundestagsabgeordneten aus Bayern sei die
“AfD-Mitgliederbasis durch die AfD-Führungsgremien” entmachtet
worden. Für Müller ist eine der wesentlichen Ursachen die Auswahl von
Mandatsträgern nach dem Delegiertensystem, durch das ein
“demokratiefernes Herrschaftssystem” zementiert würde. Mit dem
Prinzip “belohnen” und “bestrafen” würden Delegierte von der
Parteispitze “in Abhängigkeit gebracht und gefügig gemacht”.

Müller will nun mithilfe seiner Homepage einen Mitgliederentscheid
erwirken und das Delegiertensystem auf einem Mitgliederparteitag 2020
grundsätzlich abschaffen. Voraussetzung dafür ist laut AfD-Satzung,
dass drei Prozent der rund 35.000 AfD-Mitglieder seine Initiative
unterstützen.

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