Reul ruft Gemeinden zum Verzicht auf Präsenzgottesdienste auf – „Ist das wirklich nötig“

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Nach einem Corona-Ausbruch in einer freikirchlichen Gemeinde hat NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) die Religionsgemeinschaften aufgerufen, auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Mit Blick auf die Präsenzmessen sagte Reul dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe): „Man muss sich immer fragen: Ist das jetzt in diesem Umfang wirklich nötig? Wir leben in einer Zeit, in der wir alle Einschränkungen hinnehmen müssen.“ Er appellierte an die Verantwortlichen der Gemeinden, „ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden und an das Allgemeinwohl zu denken“. Reul betonte, die Religionsfreiheit sei „ein hohes Gut“. Wenn Präsenzmessen stattfänden, dann gehe das „nur mit einem Höchstmaß an Infektionsschutz“. In der Freien Christengemeinde Blankenheim (Kreis Euskirchen) soll ein Corona-Ausbruch mutmaßlich durch einen Gottesdienst verursacht worden sein, an dem laut Mitteilung des Kreises mindestens 300 Gemeindemitglieder teilgenommen haben. Dies soll 29 Infektionen zur Folge gehabt haben

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