Weser-Kurier:Über den Gotthardtunnel schreibt Markus Peters:

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Ein Großprojekt im Zeit- und Kostenrahmen? Davon
kann man in Berlin (Flughafen), Hamburg (Elbphilharmonie) oder in
Stuttgart (Bahnhof) nur träumen. Dass es möglich ist, ein
ambitioniertes Infrastrukturprojekt planmäßig abzuschließen, haben
die Schweizer mit dem Bau des neuen Gotthard-Basistunnels
eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Warum funktioniert in der
Schweiz, was in Deutschland regelmäßig scheitert? Das hat nicht nur
mit dem sprichwörtlichen Hang zur Präzision, sondern auch mit der
direkten Demokratie der Nachbarn zu tun. Als die Schweizer im
September 1992 über den Beschluss ihrer Regierung abstimmten, die so
genannte “Neue Eisenbahn-Alpentransversale” zu bauen, wurde im
Vorfeld engagiert debattiert. Am Ende sprachen sich die Bürger mit 64
Prozent für den Bau des Tunnels aus. Damit war der Weg für das
Projekt frei.  Im vergangenen Februar haben die Schweizer wieder
mehrheitlich für ein großes Verkehrsprojekt am Gotthard gestimmt: den
Bau einer zweiten Röhre für den Straßentunnel. Auch dieses Projekt
wird in den kommenden zehn Jahren wohl durchgezogen. Auch, weil es
den notwendigen Rückhalt in der Bevölkerung hat.

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Weser-Kurier
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