Rheinische Post: Außenhandelspräsident warnt EU im Handelsstreit vor Vergeltungsmaßnahmen

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Außenhandelspräsident Holger Bingmann hat die
EU im Handelsstreit mit den USA vor eigenen Vergeltungsmaßnahmen
gewarnt. „Selbst wenn die Ausnahme von den Strafzöllen für
EU-Unternehmen keinen Bestand haben sollte, warnen wir davor, mit
EU-Ausgleichszöllen dagegen zu halten“, sagte Bingmann der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Damit
werden nicht nur weitere, bis dato unbeteiligte Unternehmen in
Mitleidenschaft gezogen, es besteht sogar die Gefahr, dass die
EU-Gegenmaßnahmen vor der WTO scheitern und damit den Europäern der
Schwarze Peter untergeschoben würde“, sagte der Präsident des
Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels. „Wir plädieren
daher dafür, nicht nur über Stahl und Autos zu reden, sondern gleich
neue Verhandlungen über den Abbau aller Handelshemmnisse anzustoßen“,
sagte Bingmann. Er begrüßte den persönlichen Einsatz der
Bundeskanzlerin, die am heutigen Freitag zu einem Besuch bei
US-Präsident Donald Trump erwartet wird. Es dürfe zwischen Trump und
Merkel aber „nicht zu einem windigen Hinterzimmer-,Deal– kommen, der
in der Konsequenz die Ellbogen-Politik von Trump belohnt und
bestätigt“, sagte Bingmann.

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