Rheinische Post: Bahn-Manager Weber fordert Kompromissbereitschaft der GDL

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In der Tarifauseinandersetzung zwischen der
Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)
hat Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber von der Gegenseite mehr
Konstruktivität verlangt. „Ich fordere die GDL auf, ihre Drohgebärden
zu lassen und uns konkret zu sagen, was die GDL selbst zu einem
Kompromiss beitragen will“, sagte der Bahn-Manager der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Es sei kein guter
Stil, kurz nach Ende langer Streiks schon wieder mit neuen
Arbeitskämpfen zu drohen und damit erneut Millionen Bahn-Kunden zu
verunsichern. „Wir waren und wir sind zu Gesprächen jederzeit bereit.
Wenn auch die GDL-Spitze tatsächlich ernsthaftes Interesse daran hat,
hilft die Methode ,Pistole auf die Brust setzen– jedenfalls kein
Stück weiter. Die GDL muss sich bewegen und zurückkommen“, so Weber.
Der Streit mit der GDL ist derzeit nicht Webers einzige Baustelle. Ab
heute verhandelt er mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)
in Frankfurt über höhere Löhne. Dazu sagte der Manager: „Auch bei den
Verhandlungen mit der EVG werden wir unser Ziel hochhalten,
unterschiedliche Tarifverträge für eine Berufsgruppe zu vermeiden.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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