Rheinische Post: Beamtenbund fordert gerechtere Beurteilungen

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Der Beamtenbund NRW (DBB NRW) fordert eine
gerechtere Leistungsbeurteilung der mehr als 300.000 Beamten und
Angestellten im Landesdienst. Am Dienstag will die Gewerkschaft im
Landtag entsprechende Vorschläge vorstellen. Das berichtet die in
Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Montagausgabe), der der
Vorschlagskatalog vorliegt. „Die Benachteiligung von Frauen beginnt
schon bei der Beurteilung, entsprechend muss eine wirkliche
Frauenförderung auch dort ansetzen“, sagte der Landesvorsitzende des
DBB NRW, Roland Staude der Rheinischen Post. Unter anderem gebe es
landesweit zu viele verschiedene Beurteilungsrichtlinien, womit die
Beurteilungen verschiedener Ressorts schlecht vergleichbar seien.
Auch müssten einzelne Vorgesetzte oft zu viele Mitarbeiter
beurteilen. „Absolut objektiv kann und wird eine Beurteilung niemals
sein können“, räumt der DBB NRW in seinem Vorschlagskatalog ein.
Dennoch ließe sich die Subjektivität durch verschiedene Methoden
verkleinern. Eine davon sei die „Zusammenfassende Würdigung“: ein
konkreter, auf Tatsachen gestützter Erlebnisbericht. „Der große
Vorteil dieses Ansatzes ist, dass für die Ausfertigung dieser
Würdigung das Führen von Aufzeichnungen über die einzelnen
Beschäftigten notwendig wird“, so das DBB-Konzept. Außerdem sollen
die Führungskräfte ihrerseits danach beurteilt werden, in welchem
Umfang sie Geschlechtergerechtigkeit in ihrem Bereich gewährleisten.

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