Rheinische Post: Die Hälfte der Angriffe auf Parteivertreter gilt der AfD

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Die Behörden registrieren immer mehr
Gewalttaten gegen Politiker und Parteivertreter. Wie die Düsseldorfer
“Rheinische Post” (Donnerstag) unter Berufung auf eine Antwort der
Bundesregierung auf Anfrage der AfD berichtet, stieg die Zahl der
Straftaten mit diesem Angriffsziel vom ersten zum zweiten Quartal von
217 auf 372. Von den insgesamt 589 Angriffen galten 295
Repräsentanten der AfD. Im zweiten Quartal lag vor allem die
Schlussphase des Europawahlkampfs. Neben 181 Angriffen auf
AfD-Repräsentanten im zweiten Quartal galten 56 Attacken Vertretern
der CDU, 45 der SPD, 32 den Grünen, 20 der Linken, elf der FDP und
vier der CSU. 100 Straftaten wurden im Zusammenhang mit Angriffen auf
Parteieinrichtungen registriert. Auch hier waren Gebäude der AfD
allein 53 Mal betroffen, zwölf Mal traf es die Linke, elf Mal die
SPD, sechs Mal die Grünen, drei Mal die FDP und einmal die CDU.
Bezogen auf das gesamte erste Halbjahr wurden Vertreter der AfD 295
Mal angegriffen, der Union 76 Mal, der SPD 66 Mal, der Grünen 51 Mal,
der Linken 29 Mal und die weiterer Parteien 15 Mal. “Linksextremisten
haben auch vor den Europawahlen versucht, den politischen
Konkurrenzkampf mit antidemokratischer Gewalt zu verzerren”,
kritisierte AfD-Innenexperte Martin Hess. Er forderte einen
“gesamtgesellschaftlichen Konsens, der Rechts- und Linksextremismus
gleichermaßen verurteilt”.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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