Rheinische Post: Fachkräfte-Einwanderung: DIHK fordert Entschlackung des Gesetzes

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Die deutsche Wirtschaft hat die Bundesregierung
aufgefordert, das geplante Fachkräfte-Einwanderungsgesetz für die
Arbeitgeber einfacher zu gestalten. „Ein gutes
Fachkräfteeinwanderungsgesetz mit klaren, verständlichen Regelungen
und zugleich unbürokratischen Prozessen ist dringend erforderlich“,
sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen
Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Achim Dercks, der
Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag). „Das Verfahren vom
Visumsantrag über die Anerkennung von Qualifikationen bis zum
Aufenthaltstitel sollte durch digitale Lösungen unterstützt werden“,
forderte Dercks. Die Idee, pro Bundesland eine zentrale
Ausländerbehörde einzurichten, sei sinnvoll. „Das erleichtert den
Prozess für Unternehmen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen
müssen im Zweifel die Verfahren ohne viel Aufwand nutzen können“,
sagte der DIHK-Experte. „Weitere Informationspflichten, wie etwa die
Benachrichtigung der Ausländerbehörde, wenn die Beschäftigung beendet
wurde, wären eine unnötige Zusatzlast für die Betriebe“, forderte
Dercks. Die Regierung hatte in dieser Woche die so genannte
Ressortabstimmung über das Gesetz eingeleitet. Im Kern zielt es
darauf, Deutschland für Nicht-EU-Ausländer mit einer Berufsausbildung
attraktiver zu machen. Bisher hatte sich die Einwanderungspolitik nur
auf Fachkräfte mit akademischer Ausbildung konzentriert.
Grundsätzlich begrüßt die Wirtschaft das Gesetz.

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Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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