Rheinische Post: Flüchtlinge: Städtebund fordert „Aktionsplan“ von Bund, Ländern und Kommunen

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Der Städte- und Gemeindebund hat zur
Bewältigung der steigenden Flüchtlingszahlen einen gemeinsamen
„Aktionsplan“ von Bund, Ländern und Kommunen gefordert. Dieser sollte
auf „einem Flüchtlingsgipfel“ vereinbart werden“, sagte
Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Es sei davon auszugehen, dass
die Flüchtlinge in absehbarer Zeit nicht in ihre Länder zurückgehen
könnten, da ihre Heimatgebiete systematisch zerstört würden. „Deshalb
brauchen wir eine langfristige und nachhaltige Planung und
Organisation der Flüchtlingspolitik“, betonte Landsberg. Landsberg
mahnte auch an, dass über Asylanträge innerhalb von drei Monaten
entschieden werden müsste und die Länder die abgelehnten Bewerber
konsequent abschieben müssten. „Andernfalls wird die Bereitschaft der
Bevölkerung, Flüchtlingen zu helfen, abnehmen“, sagte der
Städtebund-Chef. Die anerkannten Flüchtlinge sollten hingegen die
Erstaufnahmeeinrichtungen schnell verlassen, in ihrer neuen Kommune
„sofort arbeiten dürfen“ und an von Bund und Ländern zu
finanzierenden Integrationsmaßnahmen wie Sprachunterricht teilnehmen,
erklärte Landsberg.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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