Rheinische Post: Führende CDU-Politiker fordern Stopp der EU-Hilfen für die Türkei

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Der Chef des Auswärtigen Ausschusses im
Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), hat die EU aufgefordert, ihre so
genannte Heranführungshilfe für die Türkei im Zuge der
Beitrittsverhandlungen sofort zu stoppen. „Die milliardenschwere
Heranführungshilfe der EU für die Türkei ist obsolet und sollte
eingestellt werden“, sagte Röttgen der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Die Milliardenhilfe der EU
für die Türkei ist ein Argument mehr, die Beitrittsverhandlungen zu
beenden, denn sie ist formal an das Weiterbestehen der Verhandlungen
angebunden“, sagte Röttgen. Er forderte zugleich einen Neuanfang für
die Beziehungen der EU zur Türkei. „Wir brauchen jenseits der Fiktion
EU-Beitritt einen Neuanfang im Verhältnis zur Türkei, der sich auf
der Basis eines neuen Realismus an den fortbestehenden gemeinsamen
Interessen orientiert“, sagte Röttgen. Auch der Chef des
Bundestags-Europa-Ausschusses, Gunther Krichbaum (CDU), sagte der
Redaktion: „Die Türkei bewegt sich nicht mehr auf die EU zu. Die EU
sollte sich deshalb jetzt nicht mehr selber in die Tasche lügen und
die Beitrittsgespräche mit der Türkei und die Heranführungshilfe für
die Türkei beenden.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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