Rheinische Post: Kommentar: Im Verkehr braucht es die Disziplin von allen

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Noch immer sind einige Autofahrer nicht in der
Lage, eine vernünftige Rettungsgasse bei stockendem Verkehr zu
bilden. Das ist an sich schon eine Überraschung. Es verwundert aber
vor allem, weil Städte und Kommunen seit Jahren eine umfangreiche
Kampagne gegen solche ignoranten Verkehrsteilnehmer fahren. Die
Bußgelder für jene, die eine Rettungsgasse gerade einmal so breit
halten, dass vielleicht ein Motorrad durchkommt, wurden erst
vergangenes Jahr erhöht. Bis zu 320 Euro sind nun im schwersten Fall
möglich. Die Verkehrssituation auf unseren Straßen wird
unübersichtlicher. Baustellen zwacken Autobahnen ganze Spuren ab. Die
Disziplin von uns allen ist deshalb gefragt. Wer nur sein Ziel, sein
Auto, seine Fahrbahn vor Augen hat, behindert den Verkehr. Und im
schlimmsten Fall gefährdet er oder sie sogar Menschenleben – weil
Rettungskräfte nicht schnell genug an die Unfallstelle gelangen.
Erhöhte Strafen sind die eine Sache. Vermutlich wäre es sogar
richtig, den österreichischen Weg zu gehen. Dort drohen Fahrern, die
Rettungsgassen blockieren, bis zu 2180 Euro Bußgeld. Doch man darf
auch nicht müde werden, den Menschen zu erklären, wie rücksichtslos
ihr Verhalten auf der Straße ist.

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