Rheinische Post: Kommentar / Was wir von der Post lernen können = Von Reinhard Kowalewsky

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Der Mut der Post, Elektrotransporter für die
kurze Strecke anzubieten, verdient Respekt. Nachdem die Autokonzerne
sich geweigert hatten, solche Wagen für die riesige Fahrzeugflotte
der Post anzubieten, hat man sie eben mit einem Start-up selbst
entwickelt. Und nachdem sich die Streetscooter als pannenresistent
erwiesen haben, werden nun externe Kunden gesucht – ein
Riesengeschäft hierzulande und international lockt. Zwei Dinge können
wir lernen. Erstens: Begrenze Risiken. Wie die Post bei ihrem
Autogeschäft ein nur kleines Risiko wagt, ist klug. So teuer ist es
nicht, einige kleine Fabriken aufzubauen. Sparer sollten also einige
Aktienfonds kaufen – aber nicht zu viele. Konzerne sollten viel mehr
Geld in Start-ups stecken – aber Riesenübernahmen vermeiden. Das Geld
fürs Autogeschäft hat die Post nur, weil sie seit Jahren auf
Riesendeals verzichtet – aus Erfahrung schlau. Zweitens: Wage auch
Neues. Im Zeitalter des Umbruches hin zu Digitalisierung und neuen
Energien gibt es viele Chancen für neue Ideen. Konzerne und Schulen
müssen Bürokratie abbauen, Schulen sollten zum Erfinden anregen,
junge Leute müssen Spielräume haben. Wir sollten alle mutiger werden.

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