Rheinische Post: vzbv-Chef Müller fordert Nachbesserung des Diesel-Maßnahmenpakets

Abgelegt unter: Innenpolitik |





Deutschlands oberster Verbraucherschützer,
Klaus Müller, hat die Bundesregierung aufgefordert, das beschlossene
Maßnahmenpaket für Dieselfahrer deutlich nachzubessern und auch auf
Autofahrer in Berlin und weiteren Städten auszuweiten. „Die
Dieselfahrer in Berlin müssen nach dem Fahrverbots-Urteil nun auch
das beschlossene Maßnahmenpaket nutzen können“, sagte der Chef des
Bundesverbandes Verbraucherzentrale (vzbv) der Düsseldorfer
„Rheinischen Post“ (Donnerstag). Das Maßnahmenpaket greife viel zu
kurz. „Dieselfahrer können sich eben nicht darauf verlassen, dass sie
auch künftig überall fahren können“, sagte Müller. Ein Paket aus
technischen Nachrüstungen sowie Rabatten für neue oder gebrauchte
Wagen sei zwar sinnvoll, müsse aber verlässlich zu Ende gedacht sein.
„Dieselfahrer müssen nachrüsten lassen können – und das nicht auf
eigene Kosten. Zudem müssen die Fragen zur Haftung bei technischen
Problemen eindeutig und verbraucherfreundlich geregelt sein. Die
Autoindustrie muss von ihrer ablehnenden Haltung gegenüber
Hardware-Nachrüstungen abrücken“, sagte Müller. „Für Neuwagenkäufer
muss die Umtauschprämie mit einer Mobilitätsgarantie verknüpft sein,
mit der sie im Falle von künftigen Fahrverboten für ihr Auto dieses
wieder abgeben können“, forderte Müller.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.



Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de