RTL/ntv-Trendbarometer: SPD, Linke und AfD 1 Prozentpunkt rauf, Union und Grüne 1 Prozentpunkt runter – Zwei Drittel der Bundesbürger finden Absage des CDU-Parteitages richtig und glauben Merz nicht

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CDU/CSU 35, Grüne 19, SPD 16, Linke 8, FDP 6 und AfD 10 Prozent

Bei fast allen Parteien (mit Ausnahme der FDP) gibt es gegenüber der Vorwoche minimale Veränderungen. SPD, AfD und Linke gewinnen im RTL/ntv-Trendbarometer jeweils einen Prozentpunkt, Union und Grüne sowie die sonstigen kleineren Parteien verlieren je einen Prozentpunkt. Am politischen Stärkeverhältnis ändert sich dadurch nichts: Die Union bleibt mit großem Abstand vor Grünen und SPD stärkste politische Kraft und könnte sowohl mit den Grünen (zusammen 54%) als auch mit der SPD (zusammen 51%) eine Regierung bilden. Grün-Rot-Rot käme derzeit gemeinsam auf 43 Prozent; das würde für eine regierungsfähige Mehrheit nicht reichen.

Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 35 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), Grüne 19 Prozent (8,9%), SPD 16 Prozent (20,5%), AfD 10 Prozent (12,6%), Linke 8 Prozent (9,2%), und FDP 6 Prozent (10,7%). 6 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 22 Prozent etwas unter dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8%).

66 Prozent finden Verschiebung des CDU-Parteitages richtig

Zu Beginn der Woche hatte die Führung der CDU beschlossen, ihren für den 4. Dezember geplanten Parteitag ins nächste Jahr zu verschieben. Zwei Drittel der Bundesbürger (66%) finden diese Verschiebung richtig und angesichts der Corona-Krise „verantwortungsbewusst“. 26 Prozent halten die Verschiebung für falsch, 8 Prozent haben kein Urteil darüber. Die überwiegende Mehrheit der Anhänger fast aller Parteien bewerten die Absage des Parteitags positiv, auch 73 Prozent der Unions-Anhänger begrüßen die Verschiebung. Lediglich die Anhänger der AfD sind mehrheitlich dagegen: 52 Prozent von ihnen sind gegen die Verschiebung, lediglich 32 Prozent dafür.

67 Prozent glauben Merz-Behauptungen über CDU-Spitze nicht

Auf dem CDU-Parteitag sollte der neue Parteivorsitzende gewählt werden. Nach der Verschiebung äußerte Friedrich Merz die Überzeugung, dass der Parteitag nicht wegen der Corona-Krise verschoben worden sei, sondern weil „die jetzige CDU-Führung“ ihn „als neuen CDU-Vorsitzenden verhindern will“. Zwei Drittel der Bundesbürger (67%) halten diese Behauptung für falsch. 19 Prozent glauben, dass Merz mit seiner Aussage recht hat, 14 Prozent haben dazu keine Meinung. 72 Prozent der Unions-Anhänger glauben der CDU-Führung und ihrer Begründung für die Verschiebung des Parteitags. Auch die Mehrheit der Anhänger fast aller übrigen Parteien halten die Behauptung von Merz nicht für glaubwürdig – mit einer Ausnahme: 50 Prozent der AfD-Anhänger sind überzeugt, dass Merz recht hat.

Politische Kompetenz: CDU/CSU 40, SPD 7, Grüne 5 Prozent

Welcher Partei trauen die Bundesbürger zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden? Auf diese Frage nach der politischen Kompetenz rangiert die CDU/CSU seit Monaten auf dem ersten Platz, in der Corona-Krise mit besonders großem Vorsprung. In dieser Woche zeigt das RTL/ntv-Trendbarometer kleine Veränderungen: Die Union und die Grünen verlieren gegenüber der Vorwoche je einen Prozentpunkt, die SPD und die sonstigen Parteien können je einen Prozentpunkt hinzugewinnen. Das größte Vertrauen genießt weiterhin die CDU/CSU mit 40 Prozent, gefolgt von der SPD (7%), den Grünen (5%) und den sonstigen Parteien (5%). 43 Prozent trauen keiner Partei politische Kompetenz zu.

Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/ntv-Trendbarometer frei zur Veröffentlichung.

Die Daten zu den Parteipräferenzen und der politischen Kompetenz sowie zur Verschiebung des CDU-Parteitages wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 26. bis 30. Oktober 2020 erhoben. Datenbasis: 2.503 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte.

Ansprechpartner bei forsa: Dr. Peter Matuschek, Telefon 0151 15455037

Pressekontakt:

Heike Speda
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Telefon: +49 170 456 4221
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