Saarbrücker Zeitung: Gerke hält Probleme Italiens für lösbar – gegen Hilfsmaßnahmen

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Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Italiens
darf nach Einschätzung des Präsidenten des Bayerischen
Finanzzentrums, Wolfgang Gerke, nicht überbewertet werden. „Die
Probleme Italiens sind lösbar“, sagte Gerke der „Saarbrücker Zeitung“
(Mittwoch-Ausgabe). „Allerdings bestehen Zweifel an der politischen
Handlungsfähigkeit des Landes. Da hat Rom jetzt eine Bringschuld“, so
Gerke weiter. Italien brauche eine glaubwürdige Wirtschaftspolitik.

Zugleich warnte der Bankenexperte vor groß angelegten
Hilfsmaßnahmen. Es sei jetzt schon inakzeptabel, dass die Europäische
Zentralbank in großem Umfang italienische Anleihen aufgekauft habe
und damit in die Staatsfinanzierung eingetreten sei, kritisierte
Gerke. „Es wäre fatal, wenn man die jüngste Herbstufung der
Kreditwürdigkeit zum Anlass nehmen würde, auf diesem Weg noch stärker
aus der Währungsunion eine Transferunion zu machen“.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

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