Schwäbische Zeitung: Kommentar: Grundschulempfehlung ist eher Info für Lehrer

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Der Kompromiss, den Grün-Schwarz in Sachen
Grundschulempfehlung getroffen hat, ist weder Fisch noch Fleisch.
Dass noch nicht mal ein Beratungsgespräch für die Eltern verbindlich
sein wird, obschon dies erklärtes Ziel im Koalitionsvertrag ist,
wirft die Frage auf: Was soll das? Grundschulempfehlung ja, aber ohne
Relevanz?

So einfach ist es dann doch nicht. Seit Jahren klagen Schulleiter
und Lehrer darüber, dass sie keine Informationen über die Leistungen
ihrer Schüler in der Grundschule bekommen. Zumindest offiziell nicht:
In der Realität machen nur einige Eltern aus der Grund-
schulempfehlung ein Geheimnis.

Der gefundene Kompromiss hat eine wichtige Funktion: Die Lehrer
wissen künftig wieder bei jedem Schüler, auf welchem Stand er ist.
Und sie können ihn viel gezielter fördern – seine Stärken und seine
Schwächen. In diesem Sinne sollte wohl eher von einer
Lehrerinformation als von einer Grundschulempfehlung gesprochen – und
diese auch so behandelt werden.

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Schwäbische Zeitung
Redaktion
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