Schwesig fordert Unterstützung für Frauen im Tech-Sektor

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Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat sich
für eine größere Unterstützung von Frauen im Tech-Sektor
ausgesprochen. Auf der vom Vodafone Institut für Gesellschaft und
Kommunikation veranstalteten Konferenz „Women in Tech: Breaking the
Glass Ceiling“ in Berlin sagte Schwesig in ihrem Eröffnungsvortrag:
„Der digitale Wandel wird unsere Arbeitswelt und unsere Gesellschaft
gestalten. Darum brauchen wir dringend Frauen mit Gestaltungsmacht,
die mitreden und mitbestimmen, wenn es darum geht, die Chancen zu
nutzen und den Gefahren zu begegnen. Es kann nicht sein, dass die
digitale Wirtschaft weiter hinterherhinkt. Kaum irgendwo halten sich
Vorurteile gegenüber Frauen so hartnäckig, und die Zahlen zu ihrer
Benachteiligung sind alarmierend. Ganz nach oben auf die Agenda
gehören: gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, gleiche Chancen auf
Führungspositionen, gleicher Zugang zu Kapital.“

Bei der Veranstaltung sprachen neben Schwesig unter anderen auch
die Gründerinnen Riva-Melissa Tez (Permutation Ventures), Lisa Witter
(apolitical), Marieme Jamme (IAmTheCode), Ida Tin (Clue) und Dupsy
Abiola (InternAvenue) sowie Anna Dimitrova (Director Strategy and
Digital, Vodafone Deutschland).

Anlass für die Konferenz war das Finale der ersten Runde von
F-LANE, dem ersten europäischen Accelerator-Programm von und für
Frauen im Tech-Bereich. Dessen Teilnehmerinnen konnten innerhalb von
sechs Wochen im Berliner Impact Hub wichtige Erfahrungen sammeln,
ihre Netzwerke ausbauen und von diversen Coachings profitieren. Beim
finalen Pitch auf der „Women in Tech“-Konferenz stellten sie ihre
Startups dem Publikum vor.

Die vor kurzem vom Vodafone Institut veröffentlichte Studie „Neue
Welt und alte Rollen?“ hatte ergeben, dass sich viele Gründerinnen
gegenüber Gründern benachteiligt fühlen. Alice Steinbrück,
Verfasserin der Studie und Direktorin Strategie und Programme beim
Vodafone Institute, sagte: „Das gängige Klischee, dass es keine
Frauen mit Tech-Kompetenzen gibt, ist veraltet. Um das vorhandene
Potenzial zu wecken, muss sich die Herangehensweise von Medien,
Politik und Kapitalgebern ändern.“

Pressekontakt:
Friedrich Pohl, Leiter Kommunikation
Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation
friedrich.pohl@vodafone.com
Tel. 0172 / 715 59 00

Original-Content von: Vodafone Institut f?r Gesellschaft und Kommunikation GmbH, übermittelt durch news aktuell

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