Starthilfe für Frauen in Burkina Faso – Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Fegebank übernimmt Schirmherrschaft für AMPO-Projekt (FOTO)

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Das Schicksal vor allem der Frauen im westafrikanischen Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt, lässt Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank nicht kalt. Daher ergreift die Grünen-Politikerin jetzt die Initiative – und übernimmt die Schirmherrschaft für das AMPO-Projekt „Finanzierung von Mikrokrediten“.

Armut, Terror und Corona: Die Menschen in Burkina Faso kämpfen mit vielen Problemen. In dieser Krise brauchen sie vor allem starke Partner. Den Armen zur Seite steht etwa AMPO (Association managré nooma pour des orphelins). Den Verein, der übersetzt „Verein für Waisen: Das Gute geht nie verloren“ bedeutet, hat Katrin Rohde 1995 ins Leben gerufen. Seitdem hat AMPO bereits eine ganze Reihe von Projekten in Burkina Faso initiiert – nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Eins dieser Projekte bekommt jetzt namhafte und wohltuende Unterstützung: Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank hat die Schirmherrschaft für das AMPO-Projekt zur Finanzierung von Mikrokrediten übernommen.

Fegebank hat sofort erkannt, wie wichtig das Vorhaben ist. In Burkina Faso sind dürrebedingt die Nahrungsmittel knapp, die Vereinten Nationen warnen vor einer Hungerkatastrophe in der Sahel-Region. Und jetzt auch noch das Coronavirus. Viele Menschen, vor allem Frauen, können einer selbstständigen Tätigkeit nicht mehr nachgehen. Die Wirtschaft kommt größtenteils zum Erliegen. Die Straßenmärkte wurden teilweise geschlossen, ein Verkauf der eigenen Produkte ist fast nicht mehr möglich. Auch AMPO bekommt diese neue Situation zu spüren. Täglich stehen hunderte Frauen mit ihren Kindern vor den Toren des Ablegers der Organisation in Burkina Faso. Sie bitten um Nahrung, Medizin und Kleidung.

AMPO will nun den Hilfesuchenden mit dem Projekt „Finanzierung von Mikrokrediten“ eine neue Existenzgrundlage verschaffen. Sie sollen sich mithilfe eines Startkapitals in anderen Bereichen selbstständig machen können. Mit der Anschubfinanzierung schaffen es viele, den Eigenanteil auch selbst aufzubringen und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. So kostet ein solcher Mikrokredit die Frauen etwa 40 Euro im Jahr. Mit dem Geld kann sie sich beispielsweise eine Nähmaschine kaufen und Kleider anfertigen. „Eine neue Selbständigkeit über einen Mikrokredit steigert das Selbstwertgefühl“, sagt Katrin Rohde. Aber nicht nur das. Fällt etwa eine Näherin krankheitsbedingt aus, springen andere Frauen für sie ein. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und ein Netzwerk entsteht. So geht–s voran in Burkina Faso.

AMPO International e.V. unterstützt die Projekte von AMPO in Burkina Faso, welche von Katrin Rohde auf die Beine gestellt wurden. AMPO International e.V. hat drei hauptamtliche Mitarbeiterinnen in Deutschland. Mehr Informationen über AMPO gibt es hier. (https://www.ampo-intl.org/was-ist-ampo.html)

Pressekontakt:

Ute Krüger, Geschäftsführung
AMPO International e.V.
Tel: 030 6416 5504
Mail: mailto:ute.krueger@ampo-intl.org
http://www.ampo-intl.org

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/147561/4823961
OTS: AMPO International e.V.

Original-Content von: AMPO International e.V., übermittelt durch news aktuell

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