Stellungnahme des ASB zur Verweigerung eines Erste-Hilfe-Kurses für die AfD

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Zu dem heute verbreiteten Vorwurf, der
Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) verweigere der AfD-Bundestagsfraktion
die Durchführung eines Erste-Hilfe-Kurses, bezieht der
Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. wie folgt Stellung:

ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch erklärt: „Der ASB hilft
allen Menschen, unabhängig von ihrer politischen, ethnischen,
nationalen und religiösen Zugehörigkeit. Das gilt demzufolge auch für
Mitglieder, Abgeordnete und Mitarbeiter der AfD.“

Allerdings, betont Bauch, werde der ASB keinerlei
Geschäftsbeziehungen mit dieser Partei eingehen. „Dazu kann auch
gehören, die Durchführung von Erste-Hilfe-Kursen für die
AfD-Bundestagsfraktion abzulehnen“, so der Bundesgeschäftsführer.

Diese Verweigerungshaltung des ASB ist nicht zuletzt in der
Geschichte und dem Wertekodex des Verbandes begründet. Der
Arbeiter-Samariter-Bund war selbst Opfer von Rechtextremismus und
wurde 1933 von den Nationalsozialisten enteignet und zerschlagen.

Heute ist der ASB eine Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation mit über
1,3 Millionen Mitgliedern, die sich für Menschlichkeit, eine offene
Gesellschaft und ein solidarisches Miteinander einsetzt und auch 130
Jahre nach ihrer Gründung eine klare Haltung gegen
rechtspopulistische und rechtsextreme Politik vertritt.

Pressekontakt:
ASB-Pressestelle
Alexandra Valentino
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0221/47605 324
E-Mail: a.valentino@asb.de

Original-Content von: ASB-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell

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