Tag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz – Stellenwert in Deutschland und Trend digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Heute am 28. April 2015 findet der Tag für
Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz statt. Der Aktionstag wurde
durch die International Labour Organisation (ILO) eingeführt, um
sichere, gesunde und menschenwürdige Arbeit zu fördern. Welchen Wert
Arbeitssicherheit und Firmengesundheit in Deutschland haben,
beleuchten die Experten der vitaliberty GmbH mit Sitz in Mannheim.

Dr. Ulrich Schweiker, Bereichsleitung Coaching bei der
vitaliberty, kommentiert die Entwicklung des Betrieblichen
Gesundheitsmanagements BGM) wie folgt: „Wenn wir heute von Gesundheit
am Arbeitsplatz reden, müssen wir genau definieren, um welche
Zielgrößen es sich handelt.“ Warum? „Die meisten Aktivitäten, die
heutzutage unter dem Begriff „Betriebliches Gesundheitsmanagement“
zusammengefasst werden, haben ihre Wurzeln im Arbeitsschutz. Als
erste Kennzahlen wurden die Anzahl der Unfälle und Verletzungen sowie
die Investitionen in Arbeitssicherheit und Unfallverhütung
registriert. Mit den Veränderungen am Arbeitsmarkt und den damit
verbundenen zunehmenden Schwierigkeiten, geeignetes Personal für
bestimmte Funktionen zu finden, änderte sich der Blickwinkel – je
nach Branche – allmählich oder auch sehr schnell. Das Interesse an
der Gesundheit der Mitarbeiter nahm und nimmt stetig zu, vielfältige
entsprechende personalwirtschaftliche Kennzahlen sind entstanden. Die
Dynamik in den Industrien und das Bewusstsein für Kennzahlen ist
allerdings immer noch höchst unterschiedlich. Oder anders gesagt: Je
globaler das Business, je anspruchsvoller die Branche, je höher die
Qualitätsansprüche an Produkte und Dienstleistungen und je höher der
Bildungsstand der Fachleute, umso größere Bedeutung haben Prävention,
Betreuung und Förderung von Gesundheit und entsprechend aktiver sind
die Gesundheitsmanager bei der Einführung von Kennzahlensystemen.
„Beim Coaching von Unternehmen und Führungskräften in
Schlüsselpositionen stellen wir immer wieder fest, dass der
Stellenwert des BGM und das Vorliegen angemessener firmenspezifischer
Kennzahlen hohe Bedeutung haben. Nur so wird der Beitrag von
Gesundheitsmaßnahmen zum langfristigen Firmenerfolg eindeutig
nachvollziehbar“ so Schweiker.

Von der Analyse zur Maßnahme

Der erste Schritt in Richtung gesundes Unternehmen ist eine
fundierte Analyse. Damit Arbeitgeber den gesundheitlichen Risiken
ihrer Mitarbeiter verantwortungsvoll begegnen und präventiv handeln
können, müssen zunächst deren Ursachen gefunden werden. Um genaue
Analysen durchführen und Maßnahmen effektiv einsetzen zu können, kann
hier zum Einstieg die gesetzlich vorgeschriebene psychische
Gefährdungsbeurteilung (§ 5 ArbSchG) zur systematischen Ermittlung
von Gefährdungen am Arbeitsplatz dienen. Mithilfe einer digitalen
Lösung lässt sich das individuelle Erleben von Belastungen im
beruflichen Alltag anonym erfassen und datenschutzkonform im
Unternehmen auswerten. Auf Basis der Befragungsergebnisse lassen sich
im Anschluss unternehmensspezifische und auf die Bedürfnisse der
Mitarbeiter zugeschnittene Maßnahmen zur Verbesserung der
Gesundheitssituation im Unternehmen ableiten.

Dr. Andrea Baxheinrich, Ökotrophologin und Managerin BGM Beratung:
„Der Einsatz von digitalen Gesundheitstools in großen und
mittelständischen Unternehmen steigt derzeit kontinuierlich an. Das
hat mehrere Gründe: Die klassischen Seminare zur Rückenschule und
Einzelmaßnahmen zu guter Ernährung, wie der wöchentliche Obstkorb,
stoßen irgendwann an ihre Grenzen; schon standortbedingt ist das
einfach zu erklären. Natürlich ist es sehr empfehlenswert, wenn ein
Unternehmen sich um Ernährungsfragen kümmert, denn dieser Faktor
spielt bei Umfragen regelmäßig bei den Top 3 Wünschen der Belegschaft
mit. Allerdings sind vereinzelte lokale Aktionen und
Gießkannen-Programme für alle Mitarbeiter weder punktgenau noch
nachhaltig. Ein Erfolgsfaktor im Gesundheitsmanagement lautet ganz
klar: „Mitarbeiter wollen individuell angesprochen werden.“

Es bleibt dabei: Um wirklich nachhaltig etwas für die
Unternehmensgesundheit und damit für die Zukunft des Unternehmens zu
tun, ist das regelmäßige Ableiten und Umsetzen von zielgerichteten
und mitarbeiterindividuellen Maßnahmen erforderlich. Es geht nicht
nur darum, Belastungsquellen für die Belegschaft zu erkennen, sondern
auch darum geeignete Maßnahmen abzuleiten, um die Gesundheit und
Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Mitarbeiters kontinuierlich zu
fördern.

LINK zur vollständigen Textfassung mit Bildmotiven:
https://www.corporate-moove.de/presse/

Wie kann Gesundheit am Arbeitsplatz individuell für alle
Mitarbeiter gestaltet werden?

Jeden Dienstag von 14 bis 15 Uhr findet ein Webinar von moove rund
um die Fragestellungen zum Einsatz von BGM in Unternehmen mit
Praxisbeispielen und virtuellem Rundgang statt. Infos und Anmeldungen
unter: https://www.corporate-moove.de/webinar/

Informationen und weitere Termine unter:
https://www.corporate-moove.de/blog-news-events/#news

Über die vitaliberty

Die vitaliberty GmbH mit Sitz in Mannheim gehört zur vitagroup und
zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich der Gesundheitsvorsorge
und Prävention. Die Vision der vitaliberty ist es, Unternehmen zu
mehr Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit durch gesunde und
leistungsstarke Mitarbeiter zu verhelfen. vitaliberty kümmert sich
erfolgreich um langfristig gesündere, vitalere und motiviertere
Mitarbeiter großer und mittelständischer Unternehmen auf dem
deutschen und internationalen Markt. Mehr Infos: www.vitaliberty.de

Pressekontakt:
Presse vitaliberty GmbH
fon +49 621 15 02 14 – 14,
fax +49 621 15 02 14 – 99
Mail: presse@vitaliberty.de

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