Türkei-Offensive in Syrien – Syrien-Experte für Interview (FOTO)

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Kayu Orellana, Teamleiter Region MENA bei der Hilfsorganisation
“Help – Hilfe zur Selbsthilfe” sieht die Lage aufgrund der
Kampfhandlungen stark gefährdet:

“Die bereits angespannte humanitäre Lage im Land verschlechtert
sich weiter. Die Grenzregion war bisher relativ stabil, sie bot
Menschen aus anderen Regionen Zuflucht und erste geflohene Familien
konnten hier bereits zurückkehren. All das ist jetzt stark gefährdet.
Etwa 200.000 Menschen sind bereits durch die Offensive zusätzlich auf
der Flucht im Land. Überlandreisen in der Region sind aufgrund des
Erstarkens des IS nicht mehr sicher. Zwei der fünf Vertriebenencamps,
die wir versorgen sind wegen der Kampfhandlungen evakuiert worden.
Die verbleibenden Camps können keine weiteren Menschen aufnehmen.
Daher werden Viele in improvisierten Unterkünften untergebracht. Der
Winter naht und die vertriebenen Familien sind nun umso mehr auf
Schutz und Unterstützung angewiesen. Die ganze Region mit rund 1,3
Mio. Menschen droht zu kollabieren, wenn die Kampfhandlungen nicht
schnellstmöglich eingestellt werden.”

Help – Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt bereits die ersten nach
der Offensive geflohenen Menschen in vier Schulen in der Stadt
Hasake.

Herr Orellana, Experte für humanitäre Hilfe und
Katastrophenschutz, war während der Krise in Syrien und koordinierte
dort die Syrien-Projekte für Help.

Pressekontakt:
Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Sandra Schiller
Pressesprecherin
Reuterstr. 159
53113 Bonn
Fon: +49 228 91529-13
mobil: +49 173 2790 438
E-Mail: schiller@help-ev.de
www.help-ev.de

Original-Content von: Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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